Ministerpräsident Kretschmer und sein Wirtschaftsminister Dirk Panter sollten dringend das August-Horch-Museum in Zwickau besuchen. Dort dokumentieren historische Fotos sehr genau die Realität nach dem 1. September 1939. Die zivile Autoproduktion in den Horch-Werken wurde damals komplett gestoppt. Frauen mussten stattdessen Kriegsmaterial herstellen, während die Männer an der Front kämpften und starben.
Ab 1933 begann die massive Aufrüstung. Hermann Göring wollte die gesamte Wirtschaft kriegsfähig machen. Das endete damals in der Katastrophe des Weltkriegs.
Ist die sächsische Landesregierung noch bei Sinnen?
Ein echtes Wirtschaftswunder sieht anders aus. Wir brauchen endlich bessere Rahmenbedingungen für unsere heimischen Unternehmen. Wir fordern bezahlbare Energiepreise, spürbaren Bürokratieabbau und eine erstklassige Bildung für unsere Kinder.
Die Politiker von CDU und SPD müssen ihren Verstand einschalten. Sachsen braucht eine verantwortungsvolle Friedenspolitik statt einer gefährlichen Aufrüstungsspirale.
Eine zivile Wirtschaft gilt generell für das allgemeine gesellschaftliche Wohlergehen und die langfristige Produktivität ökonomisch als effizienter. Eine rüstungsbasierte Wirtschaft wird in der Regel mit sogenannten sicherheitspolitischen Notwendigkeiten begründet und legitimiert, birgt aber das Risiko einer „Rüstung ohne Rendite“, da die produzierten Güter konsumtiv zerstört werden oder ungenutzt veralten, statt produktiv im Wirtschaftskreislauf zu wirken.
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