„Wer Verhandlungen fordert, darf nicht als naiv abgetan werden. Gerade wenn Spannungen wachsen, braucht es offene Gesprächskanäle und ernsthafte diplomatische Initiativen. Politik muss sich daran messen lassen, ob sie Menschen schützt und Frieden wahrscheinlicher macht“, erklärt Hentschel-Thöricht.
Für das BSW seien Diplomatie und Abrüstung zentrale politische Anliegen. Die Lesung habe zugleich gezeigt, welchen Beitrag Kunst und Kultur zur Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden leisten können: Sie machen menschliche Schicksale sichtbar, die hinter politischen Schlagworten und militärischen Strategien oft verschwinden.
„Bertha von Suttner erinnert uns daran, wohin die Gewöhnung an Krieg und militärisches Denken führen kann. Ihre Mahnung bleibt ein Auftrag – auch für uns als Abgeordnete“, so Hentschel-Thöricht.
Er dankte Tamara Korber, seinem Landtagskollegen Ingolf Huhn, der Christian-Weise-Bibliothek und den Gästen für die eindringliche Lesung und den offenen Austausch.
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