Mit der Beteiligung an der Verteilung von 10.000 Flyern, der Organisation von Infoständen, einer intensiven Kampagne auf Social Media sowie der aktiven Mitwirkung im örtlichen Bündnis unterstützten die sächsischen BSW-Mitglieder die Proteste gegen die geplante Ansiedlung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems im benachbarten Sangerhausen (Sachsen-Anhalt).
Rüstung fördert kein Wirtschaftswachstum
Der Stadtrat von Sangerhausen hatte zuvor in einer nicht-öffentlichen Sitzung beschlossen, die Rüstungsansiedlung zu unterstützen. Hintergrund dieser verhängnisvollen Entscheidung ist die jahrzehntelange Strukturschwäche der Kommune. Nachdem zivile Ansiedlungsversuche sowie Bildungsinvestitionen kaum Erfolg brachten und die kommunale Haushaltslage durch massiv steigende Energiepreise immer weiter unter Druck geriet, griff die Stadt nach einem der vermeintlich letzten Strohhalme.
Als Bündnis Sahra Wagenknecht weisen wir seit Jahren unmissverständlich auf diese gefährliche Fehlentwicklung hin: Die deutsche Wirtschaft und unsere Kommunen leiden massiv unter der verfehlten Politik der vergangenen wie auch der jetzigen Bundesregierung. Dadurch werden sie zur leichten Beute für Akteure und Konzerne, die an Hochrüstung, Waffenexporten und Krieg verdienen wollen. So wie wir uns konsequent gegen Waffenexporte in die Ukraine und nach Israel einsetzen, kämpfen wir erst recht dagegen, dass Unternehmen dieser Staaten hier in Deutschland die Waffen für ihre Attacken auf Zivilisten herstellen.
Das BSW – Die einzige konsequente Friedenspartei