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LAG Wirtschaft und FinanzenSozialesAktuelles7. August 2026

Künstliche Intelligenz und Sozialstaat – Diskussionspapier veröffentlicht

LAG veröffentlicht umfassenden Analysebericht nach Impulsvortrag von Ralph Suikat

Wie verändert die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) und der Automatisierung unsere Wirtschaft und die Grundlagen unseres Sozialstaates? Und mit welchen politischen Instrumenten können wir gewährleisten, dass der gewaltige Produktivitätsfortschritt allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt, anstatt die Sozialkassen auszuhöhlen?

LAG Wirtschaft und Finanzen
LAG Wirtschaft und Finanzen

Mit diesen zukunftsentscheidenden Fragen beschäftigte sich die Landesarbeitsgruppe (LAG) Wirtschaft (Untergruppe „Künstliche Intelligenz“) im Rahmen einer Beratungsrunde im Juli 2026. Den inhaltlichen Auftakt bildete ein Impulsvortrag des Unternehmers und Wirtschaftsexperten Ralph Suikat.

Die Kernergebnisse, wissenschaftlichen Analysen und programmatischen Schlussfolgerungen dieser Tagung stehen ab sofort als ausführlicher Fachartikel im Bereich „Themen“ unserer Webseite zur Verfügung.

Das systemische Paradoxon: Steigende Gewinne bei schrumpfender Beitragsbasis

Ralph Suikat mit Vortrag über Künstliche Intelligenz und Sozialstaat
Ralph Suikat mit Vortrag über Künstliche Intelligenz und Sozialstaat

Die von Ralph Suikat skizzierte zentrale These zeigt die gravierende Schieflage unseres bisherigen Sozialsystems. Die gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungen in Deutschland finanzieren sich fast ausschließlich über die menschliche Lohnsumme. Wenn hochentwickelte KI-Systeme und humanoide Robotik jedoch in erheblichem Umfang menschliche Arbeitsleistung ersetzen oder das Produktivitätswachstum von der Lohnentwicklung entkoppeln, gerät der Sozialstaat in eine gefährliche Abwärtsspirale.

Technologischer Wandel nicht aufzuhalten

Der Impulsvortrag von Ralph Suikat hat aufgezeigt, dass der technologische Wandel nicht aufzuhalten, wohl aber im Sinne des Gemeinwohls lenk- und gestaltbar ist. Als BSW Landesverband Sachsen bringen wir diese Erkenntnisse aktiv in die Erarbeitung unseres Parteiprogramms ein, um den Produktivitätsfortschritt für die Beschäftigten nutzbar zu machen.

Den ausführlichen Bericht mit allen wissenschaftlichen Hintergründen, internationalen Vergleichen (z. B. Modellansätze aus Italien und Frankreich) und detaillierten Analysen findet Ihr im Bereich Themen auf unserer Webseite.

» Webseite von Ralph Suikat

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