Die programmatische Neuausrichtung des Namens stellt dabei keineswegs einen Bruch mit der Ursprungsidee dar. Die Bedeutung sowie der Stellenwert der Parteigründerin Sahra Wagenknecht bleiben dabei vollkommen unberührt und unumstößlich.
Kupke und Scheibe: „Wir bleiben den politischen Idealen Sahra Wagenknechts verpflichtet.“
Insbesondere in Sachsen stellt sich die Parteispitze geschlossen hinter diesen Weg und bekräftigt die unverminderte Treue zu den Grundwerten der Gründerin. Die beiden sächsischen Landesvorsitzenden Ronny Kupke und Jörg Scheibe heben deutlich hervor, dass man den politischen Idealen Sahra Wagenknechts auch in Zukunft verpflichtet bleibt. Sie verweisen darauf, dass die Themen Frieden, soziale Sicherheit und eine wirtschaftlich starke Basis das Fundament der gesamten Parteiarbeit bilden. Bürgerinnen und Bürgern sind von den endlosen ideologischen Grabenkämpfen im Land genervt.
Handlungsauftrag für die BSW-Landtagsfraktion
Für die parlamentarische Praxis im Sächsischen Landtag leiten Kupke und Scheibe daraus einen klaren Handlungsauftrag ab, der auf Zuhören und Lösungen beruht. Erste deutliche Akzente setzte die Landtagsfraktion bereits bei der Durchsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung der Corona-Politik sowie über den Vorsitz im Landtagsausschuss für Soziales und Gesundheit. Dort kämpft das BSW gegen Klinikschließungen im ländlichen Raum und für verlässliche Rahmenbedingungen in der Pflege. Doch das Vertrauen der Wählerschaft entscheidet sich letztlich an den harten Lebensrealitäten. Die Partei muss sich daran messen lassen, ob Energie und Wohnen bezahlbar bleiben, regionale Industriearbeitsplätze geschützt werden und die sächsischen Krankenhäuser dauerhaft finanzierbar sind. Denn wer tiefgreifenden Wandel fordert, steht in der Pflicht, spürbare Resultate zu liefern.