Gleichzeitig macht das Wahlergebnis den eklatanten Vertrauensverlust in die etablierten Parteien mehr als deutlich. Dass die CDU in Mecklenburg-Vorpommern mit 4,9 Prozent den Einzug in den Landtag verpasst hat und die SPD in Berlin auf 12,1 Prozent abstürzt, ist beispiellos. Die Menschen lehnen die seit Jahrzehnten vorangetriebenen Entwicklungen ab – sei es die standortgefährdende Wirtschaftspolitik, eine friedensgefährdende Außenpolitik, die Erosion des Sozialstaates oder die unkontrollierte Einwanderung.“
Ronny Kupke, Landesvorsitzender des BSW Sachsen, ordnet die demokratischen Aspekte und die weiteren Aufgaben der Partei ein: „Positiv interpretieren wir die erneut gestiegene Wahlbeteiligung. Immer mehr Menschen wollen mitentscheiden und die Zukunft mitgestalten. Das ist ein wichtiges und gutes Zeichen für unsere Demokratie. Es bedeutet aber auch, dass viele Wähler das BSW zwar eingehend geprüft, sich jedoch noch anders entschieden haben. Wahlergebnisse von knapp unter 5 Prozent sind gute Startvoraussetzungen. Vor uns liegt nun die Aufgabe, den Menschen noch deutlicher zu machen, wofür wir stehen. Ein geschlossenes, einheitliches Bild nach außen wird dabei künftig von entscheidender Bedeutung sein.