Volle Auftragsbücher, aber Sorge um die Rahmenbedingungen
In einem knapp dreistündigen, intensiven Arbeitstreffen erörterten die BSW-Politiker gemeinsam mit Werkleiter Heiko Blei und Fertigungsleiter Arnd Viertel, die beide auch Prokuristen des Betriebs sind, die aktuelle Lage der erzgebirgischen und sächsischen Wirtschaft sowie die spezifischen Herausforderungen des Gießereibetriebs. Trotz starker Konkurrenz und der angespannten Lage in der Automobilindustrie als Hauptauftraggeber, ist der Betrieb derzeit gut aufgestellt und verfügt noch über gut gefüllte Auftragsbücher.
Mit Pragmatismus, Ruhe und Bodenständigkeit führen Blei und Viertel das Unternehmen durch stürmische Zeiten. Treu dem Firmenmotto „Ideen mit Zukunft“ begegnen sie den strukturellen Problemen mit Einfallsreichtum und Cleverness. Genau diese unaufgeregte Macher-Mentalität zeichnet den sächsischen Mittelstand aus und verdient eine Politik, die diesen Einsatz unterstützt, anstatt ihn zu behindern.
Bürokratiewahn und Energiepreise
Im Austausch benannten die Führungskräfte die größten Herausforderungen für die heimische Industrie. Vor allem bemängeln sie die Förderpraxis für Firmen in Deutschland. Im Vergleich zu europäischen Nachbarländern hemmen die ständige Verschärfung von Vorschriften und Regelungen den wirtschaftlichen Prozess. Die Bürokratie bindet wertvolle Ressourcen. Hinzu kommen unkalkulierbare Energiepreise, die vor allem energieintensive Betriebe stark belasten. Auch die fehlende Strategie vor allem der aktuellen Bundesregierung, die der Entwicklung hilflos gegenübersteht und Unsicherheit verbreitet, schadet der Wirtschaft.
Warum das BSW die echte Partei für den sächsischen Mittelstand ist
Der Besuch im Erzgebirge verdeutlicht die Kernphilosophie des BSW. Wirtschaftspolitik darf nicht am grünen Tisch entschieden oder mit Vorgaben aus ideologisierten Lehrbüchern organisiert werden. Die Politik muss sich an der Lebensrealität der Menschen und den praktischen Erfordernissen der Betriebe orientieren.
Das BSW steht für eine pragmatische Ordnungspolitik und wirtschaftliche Vernunft statt ideologischer Experimente. Wir setzen uns für bezahlbare Energiepreise, den Erhalt industrieller Wertschöpfungsketten und den Schutz heimischer Arbeitsplätze ein. Wer den Mittelstand schwächt, zerstört das Fundament unseres Wohlstands.
Zudem fordert das BSW einen radikalen Bürokratieabbau für mehr Handlungsfreiheit. Wenn Mittelständler mehr Zeit mit Dokumentationspflichten als mit Innovationen verbringen, läuft etwas falsch. Wir setzen uns für den Abbau praxisfremder Vorschriften und eine grundlegende Reform der Förderpraxis ein, damit Ressourcen wieder in die Produktion und Entwicklung fließen können.
Mittelständische Unternehmer denken nicht in Quartalszahlen für anonyme Aktionäre, sondern tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und ganze Regionen. Das BSW vertritt genau diese Werte: Eine starke regionale Wirtschaft ist die Voraussetzung für soziale Sicherheit und lebendige Heimatregionen in ganz Sachsen. Prof. Dr. Jörg Scheibe und Ulf Lange betonten im Anschluss, wie wichtig die tiefen Einblicke und Anregungen vor Ort sind, um im Landtag eine wirksame Politik für den Mittelstand und die Menschen in der Region zu gestalten.
Gemeinsam für ein starkes und zukunftsfähiges Sachsen
Das BSW beweist mit seinen Initiativen und Vor-Ort-Besuchen, dass es die politische Stimme für die wirtschaftliche Vernunft in Sachsen ist. Wir lassen den Mittelstand im Erzgebirge und im gesamten Freistaat nicht allein.
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