Hodecks Vorgänger und CDU-Parteikollege, der langjährige Amtsinhaber Uwe Staab, war ein gestandener Kommunalpolitiker, der für seine Stadt in seiner Zeit sehr viel erreicht hat, auch weil er eine enge Bindung nach Dresden pflegte. Insofern sind die Fußstapfen zwar groß, in die der Sportwissenschaftler Hodeck zu treten gedenkt, aber dafür verantwortet er nun ein bestens bestelltes Feld. Und das macht er gut und geschickt. Diesen Eindruck bekommt man nicht nur im persönlichen Dialog, er wird auch von Stimmen aus dem Stadtrat bestätigt.
Eibenstock steht im Vergleich zu den meisten Erzgebirgskommunen finanziell sehr gut da. Bürgermeister Hodeck ist jedoch Realist genug, um zu wissen, dass die landesweiten Probleme im Bereich Bildung, ÖPNV, Gesundheitsversorgung, Investitionsstau oder Bürokratie auch seinen Ort treffen werden. Er plädiert für einen vernünftigen und vor allem lösungsorientierten Umgang aller Parteien miteinander. Es geht, wie er sagt, nicht um Parteiengezänk, sondern um Aufgabenbewältigung auf allen Ebenen.
Darin – wie auch bei vielen anderen Themen – sind Ulf Lange und Prof. Hodeck einer Meinung. Und diese Übereinstimmung in wichtigen Fragen des Tagesgeschäftes ist möglicherweise der Schlüssel für eine gute politische Arbeit. Man kann in Details unterschiedliche Auffassungen haben, sollte aber in der Lage sein, ideologische Gegensätze auszublenden, wenn es um die praktischen Dinge zum Wohle der Menschen in seinem Verantwortungsbereich geht.
Auch diesmal kann Ulf Lange, wie auf jeder der über 50 Stationen umfassenden Tour, feststellen, dass es ein guter und interessanter Austausch war.
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