Der neu gewählte Vorsitzende Jens Hentschel-Thöricht unterstrich in seiner Antrittsrede den klaren Anspruch des Kreisverbandes, den Menschen in der Oberlausitz eine verlässliche Adresse zu bieten. Man wolle zuhören, anpacken und sich für Entscheidungen einsetzen, die den Alltag der Bürgerinnen und Bürger konkret verbessern. Besondere Priorität haben für den Kreisverband dabei die ärztliche und pflegerische Versorgung, eine bezahlbare Mobilität sowie eine funktionierende Infrastruktur – ohne ideologische Scheuklappen, aber mit Respekt vor der kommunalen Selbstverwaltung.
Diplomaten statt Granaten
Auch der stellvertretende Vorsitzende Carsten Berg hob die Notwendigkeit hervor, drängende kommunale Herausforderungen sachlich anzugehen. Viele Probleme seien seit Jahren bekannt – von Lücken im öffentlichen Personennahverkehr bis hin zum stark überforderten Kreishaushalt. Das BSW suche hierbei nach Lösungen, die vernünftig finanzierbar sind, und setzt gezielt auf den konstruktiven Sachdialog mit der Verwaltung, den örtlichen Vereinen und der Wirtschaft.
Für die nähere Zukunft bereitet der neu formierte BSW Kreisverband Görlitz bereits erste öffentliche Aktivitäten vor. Unmittelbar vor der nächsten Kreistagssitzung plant der Verband eine sichtbare Initiative, um den Landkreis Görlitz zu einem offiziellen „Kreis des Friedens“ zu entwickeln. Damit verbindet das BSW ein deutliches Bekenntnis zu Deeskalation und eine Politik, die konsequent dem Motto folgt: „Diplomaten statt Granaten“.
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