Sie erlebten ein ganztägiges Programm mit spannenden Redebeiträgen und Diskussionen über Medien, Politik, Kunst und Wissenschaft. Das Podium bot zahlreichen Persönlichkeiten Raum für einen respektvollen und zugleich ausgewogenen Austausch.
Die Moderation und Begrüßung übernahmen die BSW-Spitzenkandidaten bei der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Claudia Wittig und Thomas Schulze. Thomas Schulze betonte zu Beginn des Tages die Bedeutung des echten Austausches. „Meinungsfreiheit beweist ihren Wert nicht im Konsens, sondern dort, wo Reibung entsteht“, erklärte er vor dem Publikum.
Aufarbeitung der Pendemiezeit
Im ersten Podium diskutierten der Publizist Paul Schreyer, der Journalist Bastian Barucker und der Datenanalyst Tom Lausen über die Lehren der Pandemiezeit. Paul Schreyer forderte eine vorurteilsfreie Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse. „Wenn man sich in diesem Land wieder auf vernünftige Maßnahmen einigen will, muss man über die Gräben hinweg reden, sprechen und vor allen Dingen zuhören“, appellierte Schreyer an die Gäste.
Im Anschluss thematisierte der Finanzwissenschaftler Stefan Homburg juristische Aspekte staatlicher Maßnahmen und forderte Reformen im Justizwesen.