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Kreisverband, KV Sächsische Schweiz Osterzgebirge•Aktuelles•18. Mai 2026

Rundgang zur Sanierung der Burg Hohnstein

Am Samstag, den 16.05.2026, lud Bürgermeister Daniel Brade interessierte Bürger, Hohnsteiner Stadträte und Kreisräte zu einem rund zweistündigen Besichtigungsrundgang auf die Burg Hohnstein ein. Auch Abgeordnete des BSW waren vor Ort

Rundgang zur Sanierung der Burg Hohnstein
Rundgang zur Sanierung der Burg Hohnstein

Während des Rundgangs erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in die Geschichte der Burg sowie in den aktuellen Stand der umfangreichen Sanierungsarbeiten. Dabei wurde deutlich, welche Dimension dieses Vorhaben inzwischen erreicht hat.

Die Sanierung der Burg Hohnstein zählt zu den größten Denkmalprojekten in der Region. Die Gesamtkosten werden aktuell auf rund 45 Millionen Euro geschätzt. Die Arbeiten sind in mehrere Bauabschnitte gegliedert: Burggarten, oberer Burghof und Altes Schloss.

Der erste Bauabschnitt läuft bereits. Im Bereich des Burggartens erfolgen unter anderem Tiefbauarbeiten, die Erneuerung von Trink- und Abwasserleitungen, die Sanierung historischer Mauern sowie die Neugestaltung der Außenanlagen. Allein dieser Abschnitt kostet rund 4,2 Millionen Euro.

Thematisiert wurden auch die Herausforderungen des Projekts: erhebliche Schäden an der historischen Bausubstanz, hohe denkmalpflegerische Anforderungen sowie umfangreiche Naturschutzauflagen. Gerade für eine kleine Kommune wie Hohnstein ist ein Projekt dieser Größenordnung finanziell und organisatorisch eine enorme Aufgabe.

Gleichzeitig wurde aber auch klar: Die Sanierung ist notwendig. Die Burg Hohnstein ist eines der wichtigsten historischen Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz und besitzt großes Potenzial für Tourismus, Kultur und regionale Entwicklung.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, direkt vor Ort Fragen zu stellen und sich selbst ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten zu machen. Solche transparenten Einblicke in große öffentliche Projekte sind sinnvoll und wichtig. Schade, dass nicht mehr Kreisräte aus den anderen Fraktionen diese Möglichkeit genutzt hatten.

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