Die Jahreskarte verdoppelt sich auf 60 Euro, das Kombiticket steigt auf 14 Euro, und auch der reguläre Eintritt wird teurer.
Für Haushalte mit knappem Budget ist das eine spürbare Belastung. Die erwarteten Mehreinnahmen von 400.000 Euro basieren auf der Annahme gleichbleibender Besucherzahlen – ein unrealistisches Szenario, wenn Preise deutlich steigen.
BSW-Stadtrat Maurice Devantier warnte im Stadtrat vor sinkender Nachfrage und betonte, dass Kulturangebote nicht weiter entkoppelt werden dürfen. Mitarbeitende berichten schon jetzt von rückläufigen Besucherzahlen.
In einer Zeit, in der kulturelle Teilhabe breit diskutiert wird, ist diese Entscheidung ein Rückschritt. Die vier Gegenstimmen kamen aus der BSW-Fraktion.