Die Frage konnte recht einfach beantwortet werden: Es wird keine Koalition mit der AfD geben. Die Parteiprogramme liegen dafür einfach zu weit auseinander. Intensiv und sehr offen wurde über Migration diskutiert. Wie die damit verbundenen Herausforderungen in der Praxis gelöst werden können, konnte in der Diskussion am Infostand nicht abschließend geklärt werden. Die Gesprächspartner haben aber mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass es beim BSW dafür mit Fachleuten besetzte Landesarbeitsgruppen gibt, die derzeit für diese Herausforderungen Konzepte erarbeiten.
Der dritte Themenbereich drehte sich um die Frage, wie das BSW zum Unternehmertum steht. Auch wenn sich mit Sicherheit kein Rüstungsunternehmer im BSW engagieren wird, gibt es in Sachsen viele vor allem mittelständische Unternehmer, die im BSW eine politische Heimat gefunden haben. Zentrale Positionen des BSW, wie der dringend notwendige Bürokratieabbau oder bezahlbare Energien, sind Themen, mit denen Unternehmer sich jeden Tag zu beschäftigen haben. Da aber die Schwierigkeiten 1,7 Millionen Menschen, die in Sachsen im Mittelstand arbeiten immer weniger Gehör finden, engagieren sich sehr viele Unternehmen in Sachsen im BSW.