Dabei verdeutlicht der harte Standortwettbewerb, beispielsweise auch durch hohe Förderungen in anderen Bundesländern wie Bayern, dass Sachsen seine finanzielle Unterstützung für Forschung und Wissenschaft, insbesondere für das Kompetenzzentrum Chipdesign, konsequent aufrechterhalten muss.
Zentrale Herausforderungen
Ein wesentlicher Diskussionspunkt war die Bedeutung der infrastrukturellen Anbindung. Eine funktionierende Flughafen-Infrastruktur ist essenziell für die Ansiedlung von Chipfabriken und die Gewinnung von Fachkräften. Die Unsicherheit um den Erhalt des Flughafens wird als Belastung für Investoren wahrgenommen. Auch die schlechte ICE-Anbindung beispielsweise nach Chemnitz wurde kritisch bewertet.
In der Forschungspolitik wurde betont, dass sich Sachsen nicht zu eng auf einzelne Technologien, wie etwa die Quantentechnik, fokussieren sollte. Stattdessen wird ein diversifizierter Ansatz mit Fokus auf fertigungsnahe Nutzung empfohlen. Die Arbeit des Barkhausen-Instituts bleibt für die Macher vom Silicon Saxony dabei eine absolute Priorität.
Internationale Kooperationen und Außenwirtschaft